Archiv der Kategorie 'Film'

Fr. 26. Juni: Schwarzer Tresen: Anarchie und Film

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[Icon: mit Essen]

Welche Regisseure haben sich als Anarchisten verstanden und das im Film auch zum Ausdruck gebracht? Bei Einigen werden Anarchisten am Rande erwähnt und deutlich positiv dargestellt. Andere bringen durch ihre regisseurische Arbeit anarchische Filme hervor. Die Freiheit lässt sich in diesem künstlerischen Medium einfacher darstellen als in der Realität verwirklichen. Dabei kann auf Satire oder Provokation nicht verzichtet werden.

Wir schauen in einige Filmbeispiele hinein und erwarten von euch Tipps für weitere anarchische Filme.

, mit Essen

Medien in der Gustav-Landauer-Bibliothek Witten


Sa. 16. Mai: Filmabend

Image The Devil s Weed

Unter dem Motto „je schlimmer desto besser“ dreht es sich heute alles um vermeintlichen Müll. Wir suchen die Perlen des schlechten Geschmacks. Für Anregungen und Inspirationen sind wir natürlich immer zu haben.


Fr. 13. März: Trashfilmabend

Girl zombie eating her victim Night of the Living Dead bw - cropped

Mit neuem/altem Beamer und getreu dem Motto „Schlimmer geht immer“ – passend zum Datum – dreht sich heute alles um (vermeintlichen) Müll. Für Anregungen und Inspirationen sind wir natürlich immer zu haben.


Fr. 13. Feb.: Film: Sad but true

[Zeichnung: Ivan „Vanya“ Khuturoskoy]

Ivan war Punkrocker, Skinhead und aktiver Antifaschist.

Am 16. November 2009 wurde Ivan „Vanya“ Khuturoskoy im Treppenhaus zu seiner Wohnung von einem Neo-Nazi erschossen.

Als „Bonecrusher“ war er in der Moskauer Antifa-Szene bekannt und schützte in seiner Rolle als antifaschistischer Security Punk und Hardcore Shows vor Naziangriffen.

Der Film ist ein Portrait einiger Freunde über Ivan selbst und ein Bericht über die Umstände seiner Ermordung.

Er erzählt jedoch nicht nur über den Verlust eines Freundes und Genossen, sondern gibt auch einen Einblick in die Situation des Moskauer Punk-Untergrundes der 2000er Jahre und die Bedingungen, denen die antifaschistische Bewegung in Russland ausgesetzt war.

Sad But True zeigt dies durch das Prisma der traurigen Geschichte eines Einzelnen, die für das Schicksal von vielen steht, die ihren Einsatz für die Bewegung mit dem Leben bezahlen mussten. Doch Ivans Geschichte steht auch für all diejenigen, die trotz dieser Bedrohung an ihre Ideale und Ziele glaubten und eine neue Szene aufgebaut haben.

So ist Sad But True sowohl ein Film über den Kampf für den Antifaschismus unter lebensbedrohlichen Umständen, als auch über die Entstehung einer wehrhaften, politischen und positiven Punk-Subkultur in Russland.

Wer von Euch ein paar Cent/Euro über hat, kann diese nach dem Film gerne in die Spendendose werfen, da wir mit dem Erlös des Abends die Familie von Ivan finanziell unterstützen wollen.


Fr. 23. Jan.: Veranstaltung zum 70. Jahrestag der Auschwitzbefreiung

Child survivors of Auschwitz

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die letzten noch Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz. In Zeiten des ritualisierten staatlichen Gedenkens wollen wir abseits der Mainstream-Erinnerungskultur mit ihrer oftmals geschichtsverfälschenden Opfer-Täter_innen-Umkehrung an den Holocaust erinnern, indem wir Zeitzeug_innen direkt zu Wort kommen lassen – leider nur als Videoaufzeichnungen. Überlebende der Konzentrationslagers Buchenwald und Auschwitz, aber auch ein desertierter Wehrmachtssoldat berichten aus ihrer Perspektive über die Zeit des Nationalsozialismus und zum Teil auch über die bleierne Zeit danach.


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