Archiv der Kategorie 'Empfehlung'

Fr. 16. Dezember: punk n’ rap

trotz allem präsentiert: punk n’ rap

, Treff°, Soli-Eintritt: € 4,– (Spendenempfehlung)

plus veganes essen. minus weihnachten.

[Flyer: Punk'n'Rap

Fr. 25. November: Jan Rolletschek: Freiheit und innere Nötigung

Ein Vortrag über Spinoza im Anarchismus Gustav Landauers

Dacosta und Spinoza

Der Philosoph Benedict de Spinoza (1632–1677) hat die Freiheit als das Vermögen definiert, frei von äußerem Zwang der eigenen Notwendigkeit gemäß zu handeln und zu existieren. Freiheit ist für Spinoza also nicht der Notwendigkeit entgegengesetzt, sondern Übereinstimmung mit der eigenen, gleichsam inneren Notwendigkeit. Diese Übereinstimmung stellt sich ein im Glück wirklicher Erkenntnis und im vernünftigen Handeln, das ihr entspricht. Es besteht darin, diese Erkenntnis zu verallgemeinern, sie gemeinsam zu genießen und die Freiheit der je Einzelnen durch freiwillige Zusammenschlüsse kollektiv zu steigern. Der Anarchist Gustav Landauer (1870–1919) hat sich im Verlauf seines Lebens früh und immer wieder dem Werk Spinozas zugewandt. Sein eigenes Schreiben und seine gesamte Praxis sind hierdurch zutiefst geprägt. Im „Aufruf zum Sozialismus“ (1911) gibt Landauer sich beiläufig als „Materialist […] aus der Schule Spinozas“ zu erkennen und an Spinoza dürfen wir auch denken, wenn es dort heißt: „Wo kein Geist und keine innere Nötigung ist, da ist äußere Gewalt, Reglementierung und Staat. […] Geist ist etwas, was in den Herzen und Seelenleibern der einzelnen in gleicher Weise wohnt; was mit natürlicher Nötigung, als verbindende Eigenschaft, aus allen herausbricht und alle zum Bunde führt.“ Der Vortrag geht dem Einfluss Spinozas auf das Denken Landauers nach, um ihn sowohl genetisch als auch systematisch zu rekonstruieren. Was sich dann zeigen könnte, wäre ein Anarchismus auf spinozistischer Basis. Im Anschluss an den Vortrag ist ausgiebig Gelegenheit zur Diskussion.

, […] raum, Witten, Wiesenstraße 25


Mo. 9. November: Jahrestag der Novemberpogrome 1938

Witten Synagoge

Am 9. November des Jahres 1938 äußerte sich zum ersten Mal das mörderische Potenial der antisemitischen deutschen Mehrheitsgesellschaft. Der massive Gewaltausbruch wurde durch die NSDAP in organisierte Anschläge und Plünderungen von Synagogen und jüdischen Geschäften kanalisiert. Dieser Tag darf nicht in Vergessenheit geraten. Deshalt nimmt das Trotz Allem bei der offizellen Gedenkverantaltung der Stadt Witten teil. Daneben wird es noch eine eigenständige Veranstaltung geben. Info dazu folgen noch.

Mi. 25. November: Stolpersteinverlegung

Stolpersteinverlegung.Kreuzberg.Graefestraße 91.Walter Schaefer.1164

Am 25. November werden weitere Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig in Witten verlegt. Sie erinnern an Wittener Bürger_innen, die von den Nationalsozialisten verfolgt und/oder ermordet wurden. Einer der Stolpersteine wird in Erinnerung an Erich Scheer verlegt werden. Er wurde wegen seiner antifaschistischen Aktivitäten gegen Krieg und Nazis vom Volksgerichtshof in Berlin zum Tode verurteilt und am 22. Dezember 1939 hingerichtet. Dieser Stolperstein wird auf Initiative des Trotz Allem verlegt, das die Patenschaft für diesen Stolperstein übernimmt. Die Verlegung der Stolpersteine beginnt um 14:00 Uhr an der Hörder Straße 326 in Stockum, die nächste Station wird die Kreisstraße 3 in Annen gegen 14:40 Uhr sein, dritte Station ist gegen 15:10 Uhr an der Ecke Steinbach-/Siegfriedstraße und an der vierten Station, Kohlensiepen 117, wird gegen 15:30 Uhr der Stolperstein für Erich Scheer vor seiner ehemaligen Wohnung verlegt. Fünfte und letzte Station an diesem Tag wird die Mozartstraße 12 in der Innenstadt gegen 16:00 Uhr sein.

Empfehlung: Grenzfrei – Party ohne Grenzen Vol. V

Am 9. Oktober veranstaltet Grenzfrei die mittlerweile fünfte Auflage ihrer Benefiz-Party im Treff° Witten.

Der Hintergrund des Festival dreht sich um die miserable Situation der Flüchtlinge, die sich in Calais sammeln.

, Treff°