Archiv für Januar 2016

Programm Februar 2016

Di. 2. 2. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Arcade, Bibliothek)
Mi. 3. 2. Antirepression: Was tun wenn’s brennt (ab 18:00 Uhr)
Grenzfrei (ab 20:00 Uhr)
Do. 4. 2. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Fr. 5. 2. Mit Baumhäusern gegen Bagger (ab 19:00 Uhr)
So. 7. 2. Sonntagscafé (ab 15:00 Uhr)
Di. 9. 2. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Arcade, Bibliothek)
Mi. 10. 2. Grenzfrei (ab 20:00 Uhr)
Do. 11. 2. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Di. 16. 2. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Arcade, Bibliothek)
Mi. 17. 2. Grenzfrei (ab 20:00 Uhr)
Do. 18. 2. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Di. 23. 2. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Arcade, Bibliothek)
Mi. 24. 2. Grenzfrei (ab 20:00 Uhr)
Do. 25. 2. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Fr. 26. 2. Schwarzer Tresen: Emma Goldman (ab 19:00 Uhr, mit Essen)
So. 28. 2. Hackerspace (ab 19:00 Uhr)

Mi. 3. Februar: Antirepression: Was tun wenn’s brennt

Demonstration NSU-Prozess München (2013-04-13)-01

Das kleine Demo 1×1 – Part 1

Der Polizei stehen zahlreiche Instrumente zur Verfügung, um uns auf Demos und Aktionen von unseren Zielen abzuhalten. Doch mit dem richtigen Handwerkszeug sind wir keinesfalls machtlos. In einem Vortrag über Repression und Gegenstrategien wollen wir aufzeigen, wie man sich und andere schützt, auf Platzverweis und Pfefferspray reagiert und trotzdem bei Laune bleibt. Was gehört alles in dem Demo-Rucksack? Wie verhalte ich mich richtig im Polizeigewahrsam? Was ist ein Ermittlungsausschuss? Auf diese und weitere Fragen wird unser Vortrag Antwort geben.

[Logo: SDAJ]


So. 28. Februar: Hackerspace

Othermill - Etching of Noisebridge logo on a PCB - Visit to Other Machine Co. (2015-02-03 by Mitch Altman)

Einen selbst-organisierten Hackerspace in Witten zu gründen und zu etablieren ist das Ziel einer Gruppe, die sich im Trotz trifft. Hacker, Haecksen und Hacktivisten sind willkommen, um dabei mitzuhelfen, dieses Ziel Realität werden zu lassen. Bei den monatlichen Treffen soll das Projekt weiter vorangetrieben werden und das bereits Erreichte zusammen getragen werden. Neue Mitstreiter sind natürlich sehr willkommen!

Für aktuelle Informationen folgt uns auf Twitter unter @Hack_EN oder gebt uns eure E-Mail-Adressen. Wir tragen Euch dann auf unsere Mailingliste ein.


Fr. 26. Februar: Schwarzer Tresen

Emma Goldman -- mugshot from Chicago, Sept 10, 1901
[Icon: mit Essen]

Dass die Wahrheit auch gelebt werden muss – Emma Goldman und der Anarchismus

Emma Goldman hinterließ ihren einmaligen Reichtum an gelebter Erfahrung und Theorie. Nicht bloß als Zuschauerin, sondern als scharfe Beobachterin und kämpferische Anarchistin bewegte Goldman sich in einer Zeit, als Europa, Asien und Amerika von Wellen der Revolution und Reaktion erschüttert wurden. Ihr Leben zwischen diesen Zentren war immer wieder eines auf der Flucht: vor antisemitischen Pogromen, vor politischer Verfolgung und staatlichem Terror. Die Erfahrungen in den Kämpfen der US-amerikanischen TextilarbeiterInnen brachten Goldman zu ihren Vorstellungen vom freiheitlichen Sozialismus, und entsprechend wurde sie zur bekannten Aktivistin und Agitatorin der ArbeiterInnenbewegung. Später verlagerte Goldman ihren Schwerpunkt auf andere Kampffelder. Befreiende Momente suchte sie nicht in Parteien und auch nicht in der Masse, sondern im kreativen Potential, das erst noch von den gemeinschaftlich handelnden Individuen zu erschaffen ist.

Ihre provozierenden Thesen werden vorgestellt, im Zusammenhang mit Goldmans Biographie. Denn ihr Leben folgte dem von ihr selbst formulierten Grundsatz, „dass die Wahrheit, wenn sie einmal erkannt wurde, auch gelebt werden muss und ihr Wesen nicht nur theoretisiert werden darf“.

, mit Essen

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Fr. 5. Februar: Mit Baumhäusern gegen Bagger – Aktiv für den Hambacher Forst

[Buchcover: Mit Baumhäusern gegen Bagger]

Der Hambacher Forst, Mitteleuropas letzter „Urwald“, wird gerodet durch Europas größten Klimakiller – RWE. Die Folgen davon sind verheerend und sind sowohl regional in Form von Naturzerstörung, Zwangsumsiedlungen und Gesundheitsschäden als auch global durch Klimawandel und Flucht zu spüren. All das für völlig veraltete Kohle und einen Konzern, der die Energiewende verschlafen hat.

Um dem ein Ende zu setzen, besetzten vor mehr als drei Jahren Umweltaktivist*innen den bedrohten Wald. Im Sommer 2015 veröffentlichten die Besetzer*innen das Buch „Mit Baumhäusern gegen Bagger“ über diesen Widerstand. Eine Mitautor*in und Waldbesetzer*in liest aus dem Buch und auch für Fragen und Diskussionen wird es Zeit geben. Warum ist der Hambacher Forst so besonders? Wo liegt der Unterschied zwischen legitim und legal? Wie lassen sich Sabotage und direkte Aktionen moralisch begründen? Wie fühlt es sich an aus einem Baumhaus geräumt zu werden, in dem man monatelang gelebt hat? Und wie kann man mit Polizeigewalt umgehen?