Do. 23. Juli: Vom Regenwald in den Küchenschrank – Informationsveranstaltung und Mini-Workshop zum Thema Palmöl

Palm oil production in Jukwa Village, Ghana-02

Als billiger Rohstoff ist Palmöl bei der Industrie begehrt und in jedem zweitem Supermarktprodukt enthalten. Neben Lebensmitteln wie Margarine, Schokoaufstrichen, Speiseeis, Keksen, Fertiggerichten, Tiefkühlpizzen und Schokoriegeln findet es in Kerzen, Wasch- und Reinigungsmitteln ebenso wie in der Kosmetik, im Dieseltank und Heizkraftwerk Anwendung. Für all diese Konsumgüter stirbt der Regenwald. Denn für die riesigen Monokulturen der Ölpalmen wird dieser gerodet.

Neben den in den Regenwaldgebieten lebenden Tieren sind auch Menschen durch den Palmöl-Boom massiv bedroht. Allein in Indonesien, wo 45 Millionen Menschen in Wäldern leben, gehen ca. 5.000 Land- und Menschenrechtskonflikte auf das Konto der Palmölindustrie.

Nach einem Kurzfilm und Vortrag, in welchen wir Fragen wie „Was sind die Folgen des Palmöl-Booms? Heizt der Boom das Klima an? Ist Bio-Palmöl umwelt- und sozialverträglich? Wie erkenne ich, ob ein Produkt Palmöl enthält? Was sind Alternativen?…“ auf den Grund gehen, wird es einen Mini-Workshop geben, in dem wir palmölfreie Rezepte für Produkte wie Eis, Margarine, veganen Käse, Schokoladenaufstrich und Seife kennen lernen und auch selber ausprobieren. Dazu solltet ihr bitte passende Transportbehälter (z.B. Gläser mit Deckel etc.) mitbringen.