Archiv für Dezember 2014

Fr. 23. Jan.: Veranstaltung zum 70. Jahrestag der Auschwitzbefreiung

Child survivors of Auschwitz

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die letzten noch Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz. In Zeiten des ritualisierten staatlichen Gedenkens wollen wir abseits der Mainstream-Erinnerungskultur mit ihrer oftmals geschichtsverfälschenden Opfer-Täter_innen-Umkehrung an den Holocaust erinnern, indem wir Zeitzeug_innen direkt zu Wort kommen lassen – leider nur als Videoaufzeichnungen. Überlebende der Konzentrationslagers Buchenwald und Auschwitz, aber auch ein desertierter Wehrmachtssoldat berichten aus ihrer Perspektive über die Zeit des Nationalsozialismus und zum Teil auch über die bleierne Zeit danach.


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Fr. 16. Jan.: Vortrag mit einem Mitglied des Übersetzungskollektivs des CrimethInc.-Buchs Work

[Buchcover: Work]
[Icon: mit Essen]

Warum müssen wir, trotz all des technischem Fortschritts, mehr arbeiten als je zuvor? Wie kommt es, dass je härter wir arbeiten, wir letztendlich im Vergleich zu unseren Bossen umso ärmer werden? Warum konzentrieren sich die Leute einzig darauf, ihre Jobs zu retten, wenn die Wirtschaft zusammenbricht – obwohl eigentlich von vornherein keine_r die Arbeit mag? Kann der Kapitalismus ein weiteres Jahrhundert der Krisen überstehen?

Die Veranstaltung zu „CrimethInc.: Work“ ist orientiert am Aufbau des Buches. Neben grundsätzlichen Überlegungen zu Arbeit (Lehrt Arbeit Verantwortung? Schafft Arbeit Sicherheit?) werden anhand konkreter Beispiele (von Justizwesen über Gentrifizierung und Grenzsystem bis zu Umweltfragen) die Mechanismen erläutert, die den aktuellen Kapitalismus am Laufen halten. Abschließend widmet sich die Veranstaltung strategischen Fragen des Widerstands: Wie wehren wir uns gegen die Vereinnahmung unserer Ideen durch „das System“? Was ist dabei unser persönlicher Weg, nicht selbst auch Rädchen im System zu werden? Von wo aus kämpfen wir? Wann ist Realpolitik kontraproduktiv?

, mit Essen


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Programm Januar 2015

Di. 6. 1. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi. 7. 1. Grenzfrei (ab 20:00 Uhr)
Do. 8. 1. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Di. 13. 1. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi. 14. 1. Grenzfrei (ab 20:00 Uhr)
Do. 15. 1. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Fr. 16. 1. Vortrag mit einem Mitglied des Übersetzungskollektivs des CrimethInc.-Buchs Work (ab 19:30 Uhr, mit Essen)
So. 18. 1. Vurstproduktionsvorkshop (ab 14:00 Uhr) Fällt aus!
Di. 20. 1. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi. 21. 1. Grenzfrei (ab 20:00 Uhr)
Do. 22. 1. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Fr. 23. 1. Veranstaltung zum 70. Jahrestag der Auschwitzbefreiung (ab 19:00 Uhr
Di. 27. 1. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi. 28. 1. Grenzfrei (ab 20:00 Uhr)
Do. 29. 1. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Fr. 30. 1. Schwarzer Tresen: Der Begriff „Anarchie“ und seine Umsetzung im Libertären Kommunalismus – Zwei Vorträge (ab 19:00 Uhr, mit Essen)

Fr. 30. Jan.: Schwarzer Tresen: Der Begriff „Anarchie“ und seine Umsetzung im Libertären Kommunalismus – Zwei Vorträge

Sentados a la mesa en Can Masdeu
[Icon: mit Essen]

Schon Aristoteles und Platon verwendeten im 4. Jahrhundert v.u.Z. den Begriff Anarchie als Bezeichnung für einen „Zustand der Sklaven ohne Herren“. Im 18. Jahrhundert definierte Immanuel Kant Anarchie als „Gesetz und Freiheit ohne Gewalt“. Währenddessen griffen andere Philosophen den Begriff ebenfalls auf, jedoch wurde von keinem von ihnen eine praktisch-politische Dimension mitgedacht. Anarchie blieb bloß ein philosophisches Konstrukt. Durch Proudhon, Bakunin und Kropotkin erhielt der Anarchismus schließlich im 19. Jahrhundert eine politische Theorie deren Entwicklung bis heute nicht abgeschlossen ist. Doch wie wird der Begriff heute von Anarchist_innen interpretiert? Gibt es einen Minimalkonsens bei der Definition von Anarchie?

Als ein Beispiel moderner Prägung einer Anarchismusvorstellung gilt der Libertäre Kommunalismus. Der Libertäre Kommunalismus ist ein Ansatz, der versucht die Theorie der Sozialen Ökologie von Murray Bookchin in eine handlungsorientierte Praxis zu überführen. Er wurde von Janet Biehl weiterentwickelt und stellt einen anderen Weg des politischen Handelns dar. Die politische und soziale Organisation spielt sich in kleinen autonomen Einheiten, den politischen Kommunen und Basisinitiativen, ab. Die Autonomiebewegung in Rojava (Westkurdistan) hat sich von diesem Konzept inspiriert lassen und versucht einen neuen Weg in der Organisation der Gesellschaft zu etablieren. Was das nun mit Ökologie zu tun hat und welche Handlungspielräume für eine herrschaftskritische Praxis sich daraus ergeben können, erfahrt Ihr am Schwarzen Tresen.

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So. 18. Jan.: Vurstproduktionsvorkshop

Wien DSC 3485 (2189708207)

Der Workshop muss leider wieder ausfallen.

Keine Lust mehr auf den ewig gleichen veganen Brotbelag von Alnatura, Biokauf, etc.? – Do it yourself!

Am Sonntag, den 18. Januar 2015, wollen wir ab 14:00 Uhr eine Tofu- und eine Seitan-Vurstsorte zum Selbstkostenpreis herstellen. Bitte meldet Euch über Kontaktformular, E-Mail, Facebook oder Twitter bis spätestens Donnerstag, den 15. Januar 2015, an, damit wir planen können. Gut wäre, wenn Ihr gerade Gläser mit Schraubdeckel mitbringen würdet. Bei Fragen bitte ’ne Nachricht an das Trotz. :)