Archiv für April 2014

Pressemeldung der Antifa Witten

Wittener Antifaschisten und Antifaschistinnen rufen dazu auf, sich in dieser Woche gleich zwei mal den Rechtsradikalen in den Weg zu stellen. Am Donnerstag, den 1. Mai 2014, planen Neonazis aus dem Umfeld der Partei „Die Rechte“ durch Dortmund zu marschieren. In Witten haben sich für Samstag die Anhänger der extrem rechten Partei „Pro NRW“ angekündigt, die gegen den Bau der neuen Moschee in der Breite Straße hetzen wollen. Beide Aufmärsche sollen gestört, blockiert oder verhindert werden.

Programm Mai 2014

Do. 1. 5. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Mo. 5. 5. Infoabend und Bildung einer Aktionsgruppe „Bauvorhaben stoppen!“ (ab 20:00 Uhr)
Di. 6. 5. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi. 7. 5. Grenzfrei (ab 20:00 Uhr)
Do. 8. 5. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Mo. 12. 5. Juden im Iran (ab 20:00 Uhr)
Di. 13. 5. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi. 14. 5. Blockupy: Diskussion: Warum sind wir gegen diese EU, die EU des Kapitals? (ab 19:00 Uhr), davor kreative Demo-Vorbereitung (ab 16:00 Uhr)
Do. 15. 5. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Di. 20. 5. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi. 21. 5. Grenzfrei (ab 20:00 Uhr)
Do. 22. 5. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Di. 27. 5. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi. 28. 5. Grenzfrei (ab 20:00 Uhr)
Do. 29. 5. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Fr. 30. 5. Schwarzer Tresen (ab 19:00 Uhr, mit Essen)

Sa. 24. Mai: Keine-Geburstagsparty-Abend

John Tenniel- Alice's mad tea party, colour

Wir laden euch herzlich ein mit uns einen netten Abend zu verbringen, weil wir nicht Geburtstag haben. Unter dem Motto Alice im Wunderland wird es kleine Extras geben. Der Eintritt beträgt € 1,–, außer ihr kommt dem Motto entsprechend verkleidet. Wenn ihr beim Wichteln mitmachen möchtet, bringt ein Nichtgeburtstagsgeschenk mit.

, € 1,– Eintritt


Mi. 14. Mai: Blockupy: Diskussion: Warum sind wir gegen diese EU, die EU des Kapitals?

[Transparent: Widerstand im Herzen]

Foto: Roland Geisheimer, attenzione

  • Muss Europa sozialer, ökologischer, solidarischer werden oder ist es als imperialistisches Bündnis kapitalistischer Nationalstaaten abzulehnen?
  • Soll man für die EU sein, weil die Nazis dagegen sind und der Nationalstaat auch keine Lösung ist?
  • Ist die EU auch ohne Festungscharakter, tote Flüchtlinge, Ausbeutung, verarmte Lohnarbeiter und Aufrüstung zu haben oder sind das die notwendigen Folgen des Projekts?

Offenbar gibt es zur EU konträre Auffassungen und Positionen. Es macht also Sinn zu fragen, was das EU-Projekt – jenseits strategischer Einschätzungen – wirklich ist? Was will die EU? Wessen Interessen vertritt sie, wem nutzt sie – und wem nicht? Ein kurzer Vortrag (45 Minuten) will hier zentrale Thesen erläutern, über die anschließend diskutiert werden soll.

, davor kreative Demo-Vorbereitung, 16:00 Uhr


Mo. 12. Mai: Juden im Iran

Juden leben seit 2500 Jahren in Iran. Das Zusammenleben im multiethnischen Iran war zwar nicht immer frei von Diskriminierungen, es verlief jedoch zum größten Teil friedlich. Vor der Revolution 1979 lebten ca. 80.000 Juden in Iran. Heute sind es schätzungsweise 20.000. Mit dem Aufkommen des politischen Islams nach der Revolution, wurde Iran zunehmend zur islamischen Republik. Aus religiöser Sicht gehören Juden zum Volk des Buches. Politisch werden die iranischen Juden wegen ihrer Beziehungen zur Israel zunehmend suspekt. Offiziell verkündet das Regime, man unterscheide wohl zwischen Juden und Zionisten.

Die Leugnung des Holocausts durch Ahmadinejad ist zum Teil von der Regierung Rouhani zurückgenommen worden. Diese Phase hat jedoch deutliche Spuren bei den Juden im Land sowie international hinterlassen.

In der Veranstaltung wird darüber gesprochen, wie die Lage der Juden im Iran heute nach den Wahlen ist und welche Rechte Juden in Iran als Minderheit zustehen.