Archiv für Januar 2014

Programm Februar 2014

Di. 4. 2. offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi. 5. 2. Die Überflüssigen: Vortrag + Podiumsdiskussion (ab 19:00 Uhr)
Do. 6. 2. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Fr. 7. 2. Grenzfreis Party ohne Grenzen im Treff°
Di. 11. 2. offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi. 12. 2. Grenzfrei (ab 20:00 Uhr)
Do. 13. 2. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Di. 18. 2. Mobi-Veranstaltung gegen 1000 Kreuze (ab 19:30 Uhr), im Anschluss offener Dienstag
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi. 19. 2. Grenzfrei (ab 20:00 Uhr)
Do. 20. 2. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Sa. 22. 2. Buchvorstellung: Kinder von KZ-Häftlingen – eine vergessene Generation (ab 15:00 Uhr, IG Metall Witten)
So. 23. 2. Vortrag zum widersprüchlichen Verhältnis von künstlerischer Avantgarde und revolutionärer Theorie und Praxis (ab 19:00 Uhr)
Di. 25. 2. offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi. 26. 2. Grenzfrei (ab 20:00 Uhr)
Do. 27. 2. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Fr. 28. 2. Schwarzer Tresen: Machnowschtschina (ab 19:00 Uhr, mit Essen)

Fr. 28. Feb.: Schwarzer Tresen: Machnowschtschina

1918. Новоспасовский отряд. Т. Вдовиченко хоронит повстанцев, убитых в боях с австрийцами
[Icon: mit Essen]

Am Freitag, den 28. Februar 2014, wollen wir uns anhand von Filmbeispielen mit der Machnowschtschina beschäftigen, der anarchistischen Bauern- und Partisanenbewegung, die zwischen 1917 und 1922 während des russischen Bürgerkrieges in der Ukraine aktiv war. Die Machnowschtschina versuchte in großen Teilen des Landes anarchistische Gesellschaftsstrukturen zu verwirklichen. 1922 unterlag sie der Roten Armee und die Ukraine wurde Teil der bolschewistischen und später stalinistischen UdSSR.

, mit Essen


So. 23. Feb.: Vortrag zum widersprüchlichen Verhältnis von künstlerischer Avantgarde und revolutionärer Theorie und Praxis

La beaute est dans la rue

In der Aus­sein­an­der­set­zung mit Guy Debord und der S.I. als einer der Grup­pen, die er maß­geb­lich prägte, exis­tie­ren zwei Po­si­tio­nen, wel­che in ihrer Ein­sei­tig­keit und Un­ver­mit­tel­heit die je­weils an­dere unterbewerten und für ne­ben­säch­lich er­klä­ren. Wäh­rend im kunst­theo­re­ti­schen Kon­text die Trivialisierung und Ver­harm­lo­sung als Künst­ler, Fil­me­ma­cher oder Avant­gar­dist all­ge­gen­wär­tig ist, versteift sich die Linke auf den Mar­xis­ten, Autor der „Ge­sell­schaft des Spek­ta­kels“ und seine Rolle während des Pari­ser Mai 68, ohne die Entwicklung und Herkunft dieser Kri­tik wirklich begreifen zu können. Denn das würde bedeuten, ihre Entwicklung als Kri­tik der In­sti­tu­ti­on Kunst nachzuvollziehen, die zur allgemeinen Kri­tik des (Über-)Le­bens in der Warengesellschaft unter der Herr­schaft des Spektakels wird, um über ihren Gegenstand ein entwickeltes Ur­teil zu fällen. Nichts an­de­res aber hat sich die­ser Vor­trag zum Anspruch ge­macht.


Sa. 22. Feb.: Buchvorstellung: Kinder von KZ-Häftlingen – eine vergessene Generation

[Buchcover: Kinder von KZ-Häftlingen – eine vergessene Generation]

Die Häftlinge der Konzentrationslager haben Schreckliches erlebt. Sie waren und sind wichtige Zeitzeug_innen. Aber auch die Angehörigen der ehemaligen KZ-Häftlinge haben ihre Geschichte. Mitglieder der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e. V. haben die Geschichten der Kinder von KZ-Häftlingen erfragt, erforscht und dokumentiert.

Ronja Hesse vom Freundeskreis und Ingelore Prochnow, selbst Tochter einer Inhaftierten und im KZ Ravensbrück geboren, lesen aus dem im Unrast-Verlag erschienenen Buch „Kinder von KZ-Häftlingen – eine vergessene Generation“, Ingelore Prochnow wird aus ihrem eigenen Leben berichten.

Parallel wird die „Ausstellung über das ehemalige Konzentrationslager für Mädchen und junge Frauen und spätere Vernichtungslager Uckermark“ zu sehen sein. Die Ausstellung bietet einen zeitlichen Überblick zum KZ Uckermark, dokumentiert kriminalbiologische Untersuchungen, das Leben im Vernichtungslager, zeigt Täter_innen und Biographien inhaftierter Mädchen und Frauen.

Nach der Lesung hoffen wir auf interessante Gespräche mit den Autorinnen und dem Publikum.

In Kooperation mit dem Rosa-Luxemburg-Club Hagen/Ennepe-Ruhr.

, IG Metall Witten, Hans-Böckler-Straße 12


Di. 18. Feb.: Mobi-Veranstaltung gegen 1000 Kreuze

Marsch für das Leben

Auch in diesem Jahr wollen Abtreibungsgegner_innen, mit einem so genannten „1000-Kreuze-Marsch“ durch Münster, das schwer und lang erkämpfte (Frauen-)Recht auf Abtreibung in Frage stellen und durch ihren öffentlichen Auftritt besonders junge Frauen verunsichern und moralisch unter Druck setzen.

Die seit den späten 1960er Jahren in Deutschland organisierte „Lebensschutz-Bewegung“, verknüpfte von Beginn an ihre Forderung gegen Abtreibungen mit Kritik an Feminismus und sexueller Selbstbestimmung und vertritt ein zutiefst reaktionäres Weltbild, in dem die Frauen zu Gebärmaschinen degradiert werden und ihre Erfüllung in Hausarbeit und Kindererziehung finden.

Am Dienstag, den 18. Februar 2014, findet im Trotz Allem eine Mobi-Veranstaltung zur Gegendemo statt. Kommt und erfahrt, wie kreativ Protest gegen reaktionäre Arschlöcher sein kann!

Im Anschluss findet wie gewohnt der offene Dienstag statt.