Archiv für November 2013

Programm Dezember 2013

Di. 3. 12. offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi. 4. 12. Grenzfrei (ab 20:00 Uhr)
Do. 5. 12. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Sa. 7. 12. Irish-Folk-Abend (ab 19:00 Uhr, mit Vokü) fällt aus!
So. 8. 12. Jahresabschlussveranstaltung mit Lesung: Christian Geissler: Wird Zeit, dass wir leben (14:00 Uhr, Lesung ab 15:00 Uhr)
Di. 10. 12. offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi. 11. 12. Grenzfrei (ab 20:00 Uhr)
Do. 12. 12. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Sa. 14. 12. Gemütlicher Abend für arme Schlucker (ab 20:00 Uhr)
Di. 17. 12. offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi. 18. 12. Grenzfrei (ab 20:00 Uhr)
Do. 19. 12. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Di. 24. 12. Achtung: offener Dienstag fällt aus! (Heiligabend)
Do. 26. 12. offener Diens Donnerstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Di. 31. 12. offener Dienstag (ab 21:00 Uhr)
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)

Sa. 14. Dez.: Gemütlicher Abend für arme Schlucker

JerryThomas01

Der Cocktail-Abend im Trotz Allem wird dieses Mal von der Linken Liste an der an der Ruhr-Universität Bochum gestaltet.


So. 8. Dez.: Jahresabschlussveranstaltung mit Lesung: Christian Geissler: Wird Zeit, dass wir leben

Christian Geissler (Portrait auf einem Porzellanbild)

„Wird Zeit, dass wir leben“ – Lesung mit Michael Banos und Thomas Nückel aus dem gleichnamigen, neuaufgelegten Buch Christian Geisslers

Christian Geissler wurde am 25. Dezember 1928 in Hamburg geboren. Nach einem nie abgeschlossenen Studium der Theologie, Philosophie und Psychologie in Hamburg, Tübingen und München arbeitete er ab 1956 als freier Schriftsteller. Geissler arbeitete u. a. beim NDR, war Mitherausgeber der linken Literaturzeitschrift Kürbiskern, Dokumentarfilmer und Dozent an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin.

Neben seinem Debüt „Anfrage“ (1960) ist „Kamalatta“ (1988) sein bekanntester Roman. Er lebte zumeist in Hamburg und Ostfriesland und starb am 26. August 2008. Außer seinen Romanen veröffentlichte Geissler zahlreiche Hörspiele, Dokumentarfilme und Lyrik-Bände.

In „Wird Zeit, dass wir leben“ erzählt Christian Geissler mit „balladenhaft-lyrischer Präzision“ (Heinrich Böll) vom Widerstand der Kommunisten gegen die Nazis in Hamburg. Als ob er mitten im Geschehen steckt, begleitet er seine Figuren durch die Kämpfe vor und nach 1933. Er erzählt von Gewalt von oben und Gegenwehr von unten, vom Spannungsverhältnis zwischen Kollektiv und Individuum, zwischen Disziplin und Eigensinn – und zieht den Leser in die immer noch aktuellen Debatten mit hinein.

Schlosser ist Funktionär der KPD. Bis zu seiner Verhaftung bremst er den Eifer der Genossen im Kampf gegen die Nazis, verweigert die Waffen und pocht auf Disziplin. Die Genossen von der Basis aber wollen kämpfen. Kämpfen bedeutet für sie Lust und Leben. Vor allem für Karo, aber auch für Leo, der noch 1930 zur Polizei geht, aber später begreift, dass er auf der falschen Seite steht.

Geisslers Roman basiert auf einer wahren Geschichte: Das Vorbild für Leo war der Hamburger Polizist Bruno Meyer, der Anfang 1935 die Widerstandskämpfer Fiete Schulze und Etkar André aus dem Gefängnis befreien wollte. Detlef Grumbach recherchierte umfassend und erzählt in seinem Nachwort erstmals vom Schicksal Bruno Meyers.

Die Veranstaltung ist gleichzeitig die Jahresabschlussveranstaltung des Trotz Allem. Alle, die noch etwas Lukullisches dazu beisteuern wollen, mögen dies einfließen bzw. einbröseln lassen.

Bücher von Christin Geissler in der Gustav-Landauer-Bibliothek


Mi. 13. Nov.: Grenzfrei: Bericht über die Situation von Flüchtlingen in Calais

[Logo: Grenzfrei]

Seit zwei Jahren organisiert die Gruppe Grenzfrei Witten Solidaritätsfestivals für Flüchtlinge im nordfranzösischen Calais. In diesem Jahr waren Mitglieder bereits zwei mal vor Ort um gesammelte Sach- und Geldspenden zu verteilen. Wer Interesse an einem Bericht über die Situation der auf dem Weg nach Großbritannien in Nordfrankreich gestrandeten Flüchtlinge und ihren aus Polizeirepressionen, Essens- und Spendenausgaben und der Suche nach einem halbwegs sicheren Ort zum Schlafen bestehendem Alltag der Flüchtlinge, über die politischen Hintergründe und über die Arbeit der Gruppe Grenzfrei Witten hat, ist am Mittwoch, den 13. November 2013 um 20 Uhr ins soziokulturelle Zentrum Trotz Allem (Augustastraße 58, im Hof, bitte klingeln) eingeladen.