Archiv für Juli 2013

Programm August 2013

Do 1.8. Plenum ab 20 Uhr, davor Putzen und Aufräumen
Di 6.8. Offener Dienstag ab 20 Uhr
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi 7.8. Grenzfrei ab 20 Uhr
Do 8.8. Plenum ab 20 Uhr, davor Putzen und Aufräumen
Di 13.8. Offner Dienstag ab 20 Uhr
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi 14.8. Grenzfrei ab 20 Uhr
Do 15.8. Himmelfahrtstag und Plenum ab 20 uhr, davor Putzen und Aufräumen
Fr 16.8. Transistor ab 19.00 Uhr: „Damen sind hier nur Gäste“ (Theodor Herzl) – Über die Rolle der Frauen in der zionistischen Bewegung
Di 20.8. offener Dienstag, ab 20 Uhr
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi 21.8. Grenzfrei ab 20 Uhr
Do 22.8. Plenum ab 20 Uhr, davor Putzen und Aufräumen
Di 27.8. offener Dienstag, ab 20 Uhr
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi 28.8. Grenzfrei ab 20 Uhr
Do 29.8. Plenum ab 20 Uhr, davor Putzen und Aufräumen
Fr 30.8. Schwarzer Tresen: „Was ist Anarchie?“; ab 19 Uhr; es gibt veganes Essen

Vorschau auf Transistor am 16.8.

Damen sind hier nur Gäste (1)
- Über die Rolle der Frauen in der zionistischen Bewegung

Das Bild der unabhängigen, befreiten und starken israelischen Frau resultiert aus der Annahme, das sie bereits beim Aufbau des Staates Israel einen bedeutenden, gleichberechtigten Anteil hatte. War dem so oder ist das Bild von der befreiten israelischen Frau und Pionierin vielmehr ein Mythos?
Um sich einer Antwort zu nähern wird zunächst der Blick auf den Zionismus gerichtet, als den entscheidenden ideologischen Bezugspunkt für die Staatsbestrebungen. Der Einfluss des Zionismus war nicht nur prägend für die nach Palästina Ausgewanderten sondern auch für die im Rest der Welt verbliebenen Juden und Jüdinnen, die aus der Diaspora das Projekt der Staatswerdung unterstützten. Daher wird die Positionen der Jüdinnen in Deutschland sowie der vornehmlich aus den osteuropäischen Ländern nach Israel ausgewanderten Jüdinnen innerhalb der zionistischen Bewegung herauszuarbeiten.
Ein weiterer Fokus wird das mit dem Zionismus etablierte Leitbild des neuen wehrhaften Juden sein. Um einen Eindruck von der Vermittlungsweise dieses Leitbildes zu bekommen, werden während des Vortrags alte Werbeposter und Bilder gezeigt.

(1) sinngemäß nach Theodor Herzl,1897:
„Die Damen sind selbstverständlich sehr verehrte Gäste, nehmen aber an der Abstimmung nicht teil.“

Referentin wird Katrin Ottensmann aus Berlin sein.

Einlass ab 19 Uhr
Vortrag ab 20 Uhr
danach, fallst noch gewünscht, Diskussion mit der Referentin

Für Vokü ist gesorgt!

Programm Juli 2013

Di 2.7. Offener Dienstag ab 19.30 uhr
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi 3.7. Vortrag über die Grauen Wölfe, Beginn: 19.30 Uhr
Do 4.7.. Plenum ab 20 Uhr, davor Putzen und Aufräumen
Di 9.7. Offener Dienstag ab 20 Uhr
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi 10.7. Grenzfrei ab 20 Uhr
Do 11.7. Plenum ab 20 Uhr, davor Putzen und Aufräumen
Sa 13.7. Punkertresen ab 20 Uhr
Di 16.7. Offner Dienstag ab 20 Uhr
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi 17.7. Grenzfrei ab 20 Uhr
Mi 17.7. Rosa Luxemburg-Club: Vortrag über Mexico, Beginn: 19 Uhr
Do 18.7. Plenum ab 20 uhr, davor Putzen und Aufräumen
Di 23.7. offener Dienstag, ab 20 Uhr
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi 24.7. Grenzfrei ab 20 Uhr
Do 25.7. Plenum ab 20 Uhr, davor Putzen und Aufräumen
Fr 26.7. Schwarzer Tresen: Drogen; ab 19 Uhr
Sa 27.7. Moloko Plus Bar ab 20 Uhr. Liebhaber des “Spirit of 69” werden hier auf ihre Kosten kommen.
Di 30.7. offener Dienstag, ab 20 Uhr
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi 31.7. Grenzfrei ab 20 Uhr

„Grauer Wolf im Schafspelz“

Vortrag zum türkischen Rechtsextremismus in Deutschland
von Dr. Kemal Bozay
Mittwoch, 3.7.2013, 19.30 Uhr

Wie kaum ein anderes Thema beschäftigt uns auch in Deutschland seit kurzem die türkische Innenpolitik. Viele bekunden ihre Solidarität mit den Protestierenden vom Gezi-Park und Taksim-Platz. Doch neben dieser, demokratischen Aufbruch verheißenden Bewegung, beschäftigte sich das lokale Wittener Publikum in den letzten Wochen auch mit weniger erfreulichen Entwicklungen in der türkischen Gemeinschaft. Nachdem bekannt wurde, dass es sich bei dem auf der Hauptstraße ansässigen „Deutsch-Türkischen Kulturverein“ um türkische Rechtsextremisten – sogenannte „Graue Wölfe“ – handelt, berichtete die Lokalpresse ausführlich und auch einige Parteienvertreter meldeten sich zu Wort. Doch was wollen diese „Grauen Wölfe“ eigentlich? Was genau verbindet sie mit und unterscheidet sie von anderen Rechtsextremisten? Und wie verbreitet sind sie eigentlich in der türkischen Community in Deutschland?
Zur Beantwortung all dieser Fragen haben wir den ausgewiesenen Spezialisten Dr. Kemal Bozay gewinnen können. Kemal Bozay ist Autor mehrerer Bücher über die „Grauen Wölfe“ und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit (Re-)Ethnisierungsprozessen unter in Deutschland lebenden Migranten. Gleichzeitig kennt Bozay die aufgeworfene Problematik nicht nur aus der Theorie, sondern kann als Geschäftsführer des „Vereins für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe – Migrationsarbeit“ (IFAK e.V.) in Bochum auch aus der Praxis berichten.

Der Eintritt zum Vortrag ist kostenfrei. Der Eingang zum soziokulturellen Zentrum „Trotz allem“ befindet sich in der Augustastr. 58, im Hinterhof (bitte klingeln).

Der Veranstalter behält sich vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Schwarzer Tresen – Drogen

Drogen: Eine offene Diskussionsrunde¶

Drogen sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig, aber in den meisten emanzipatorischen Gruppen eine Thematik zu der selten ein ausführlicher Diskurs stattfindet. Dabei spielt der Einfluss von bewusstseinsverändernden Substanzen eine große Rolle in unserem Leben und dies auf unterschiedlichste Weise. Des weiteren ist der teilweise gezielte Einsatz von Drogen ein Mittel der Herrschenden zur Manifestierung des Bestehenden.

Was sind überhaupt Drogen? Was machen Drogen mit dir und deinem sozialem Umfeld? Fühlst du dich freier wenn du Drogen konsumierst oder versuchst du lediglich der Realität zu entfliehen? Was bedeuten Drogen gesamtgesellschaftlich von der Produktion bis zum Konsum? Welche Bedeutung haben Drogen zum Beispiel im Knast? Welche Rolle würden Drogen in einer anarchischen Gesellschaft spielen? Diese und weitere Fragen, die sich aus der offenen Diskussion ergeben, möchten wir zusammen mit euch besprechen. Dabei wollen wir nicht die von den Herrschenden geprägten Definitionen von Drogen (legal oder illegal) verwenden. Außerdem verurteilen wir jegliche Verfolgung von Menschen (zum Beispiel Drogenabhängigen) durch den Staat und seine Organe.

Es wird kostengünstiges veganes Essen angeboten.