Archiv für September 2012

Fr. 26. Okt.: NoSS: Mystik für Anfänger

Stories of beowulf mother and son reading

Am Freitag, 26. Oktober 2012, werden kurze Geschichten aus dem Buch „Mystik für Anfänger“ präsentiert. Zum ersten Mal veröffentlicht wurde es 1977 von Adolf Holl, nachdem dieser durch den Wiener Erzbischof Kardinal König vom Priesteramt suspendiert worden war. Holl wurde 1954 zum Priester geweiht und promovierte 1955 in katholischer Theologie an der Universität Wien. In einem weiteren Studium der Philosophie, Psychologie und Geschichte promovierte er 1961. Ab 1963 war er Dozent an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien. Er war von 1954 bis 1973 Kaplan in der Pfarre St. Johann Evangelist und in der Neulerchenfelder Pfarrkirche. Sein Buch Jesus in schlechter Gesellschaft (1971) brachte ihn in Konflikt mit der katholischen Kirche. In Folge wurde ihm 1973 die Lehrberechtigung entzogen. Österreichweit wurde er als Diskussionsleiter der Live-Sendung Club 2 bekannt. Er ist heute als Schriftsteller und freier Publizist tätig.

Text: CC-BY-SA Wikipedia


Do. 25. Okt.: „Wem gehört die Stadt?“

Auswirkungen von ÖPP-Projekten in der Kommune

Die Kommunen sind pleite, die Verschuldung der Städte nimmt immer weiter zu. Auch die Schulden der Stadt Witten wachsen von Jahr zu Jahr an. Ein Sparpaket jagt das Nächste.

Durch ihre nur teilweise selbst verursachte Überschuldung steht die Stadt Witten unter Aufsicht. Auch aus diesem Grund bemüht sich die Verwaltung der Stadt Witten, sich von möglichst vielen vermeintlichen Kostenfaktoren zu trennen.

Der Verkauf vor allem städtischer Liegenschaften und Gebäude, wie dem Stadtbad, der „Villa Lohmann“, dem Kornmarkt, der Stadtbücherei und vielleicht in Zukunft auch dem Rathaus. Für den Bürger sind die aufgezählten Gebäude aber mehr als nur wirtschaftliche Kostenfaktoren, sondern vielmehr Identifikationsobjekte mit seiner Heimat, die den Charakter seiner Stadt prägen.

Für den Neubau von dringend benötigten Räumlichkeiten wurden und werden häufig keine finanziellen Mittel in den Haushalt eingestellt. Der Anbau an das Schillergymnasium, der die zuvor räumlich getrennte Schule wieder zusammenführte, wurde daher im Rahmen einer so genannten „Öffentlich-Privaten Partnerschaft“ (ÖPP) realisiert.

  • War oder ist ÖPP wirklich wirtschaftlich sinnvoll? Rechnet sich dieser Weg am Ende oder ist es eher ein Irrweg?
  • Welche Ursachen hat die Überschuldung (nicht nur) der Stadt Witten und wo kann ein Ausweg sein?

Referentinnen: Ida Schillen (Dipl.-Ing. Stadt- und Regionalplanung, ehem. Senatorin für Kultur, Schule und Sport in Rostock) und Elisa Rodé (ehem. Dezernentin für Jugend, Schule und Sport in Berlin)

Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Clubs HAgEN.


Fr. 19. Okt.: Transistor

Promiscuidad
[Icon: Volxküche]

Transistor wird im Oktober ein offenes Queer-Café sein. Es wird dazu aufgerufen eine „militante“ Queer-Gruppe zu bilden, welche sich mit Kulturreflexionen und gesellschaflichen Machtstrukturen auseinander setzten soll, natürlich in Anbetracht der Reflexion religiöser Normen und Werte.

Es wird eine Vokü (kostengünstiges veganes Essen) angeboten.


Di. 9. Okt.: Vortrag über Balkan-Musik von „Fadenlos“

Am 9. Oktober 2012 wird es einem Vortrag von „Fadenlos“ über balkanische Musik geben. Es wird versucht eine Untersuchung zu machen wie aus einer Jamkultur eine Musikrichtung geworden ist.