Archiv für Februar 2011

Fr. 15. Apr.: Theater: Barras spricht: Fragmente aus der Zwischenwelt

[Plakat: Barras spricht: Fragmente aus der Zwischenwelt

Dekonstruktion spastischer Glückseligkeit unter An-blicken. Der Selbstzerfleischung durch unabänderlich Vergangenes überlassen.

Peridigitaler Prometheus – ein Übriger – ge-, ver- und über-kommen, zerlinkt, selbst- wie fremd-entfremdet – zimmerlich zusammengekümmert.

Im Überangebot der Möglichkeiten dem unwiederbringlichen Unmöglichen nachhängend.

Barras (von 2000 bis 2010 in der Bochumer Punkband „Die ObrichkAit“ aktiv) schreibt Lyrik, Prosa, Liedtexte und Stücke. Einige Gedichte wurden in Anthologien veröffentlicht. Dies ist seine zweite Inszenierung.

Diese Darbietung enthält Auszüge aus Werken von Rilke, Sophokles, Benn und von Liliencron.

Nachträglicher Gedankenaustausch vor Ort wird ermöglicht!

Fr. 15. Apr. 2011, 20:00 Uhr, Eintritt frei!

Sa. 12. Mär.: Hip Hop

Hip Hop im Trotz Allem; Eintritt frei

Sa. 12. Mär. 2011, 20:00 Uhr

Club-Mate

[Logo: Club-Mate]

Wir führen jetzt auch Club-Mate.

Hörempfehlung:

CRE 175: „Hackerbrausen“

Fr. 25. Mär.: Podiumsdiskussion: „Was bleibt von ’68?“ mit Karl-Heinz Dellwo, Volkhard Mosler und Michael Ramminger

In Podiumsdiskussion geht es um Rolle der 68er-Bewegung für heutigen Protest

[Foto: Rudi Dutschke]

„Stuttgart 21“, Anti-Atombewegung, Globalisierungskritiker – wäre das alles ohne die 68er-Bewegung und ihre Symbolfigur, Rudi Dutschke, möglich? Inwiefern sehen sich heutige Bewegungen, in einer Kontinuität zu ’68? Greifen sie auf Analysen und Positionen, auf Formen des Protests und Widerstands von damals zurück? Aber auch: Welche Irrwege wurden eingeschlagen?

[Icon: Rauchverbot]
[Icon: Volxküche]

Drei, die es wissen müssen, sind am 25. März zu Gast ist Witten: der Soziologe, ehemalige Frankfurter SDS-Vorsitzende (1963–1969) und Dutschke-Weggefährte Volkhard Mosler (Jg. 1943); der globalisierungskritische Theologe Michael Ramminger (Jg. 1960) vom Institut für Theologie und Politik Münster und Karl-Heinz Dellwo.

Dellwo (Jg. 1952) hat die 68er-Revolte als Heranwachsender miterlebt und wählte in den Siebzigern den Weg der Gewalt. Als Mitglied des RAF-Kommandos „Kommandos Holger Meins“ beteiligte er sich an der Besetzung der deutschen Botschaft in Stockholm und saß 20 Jahre im Gefängnis. Später distanzierte er sich vom Terrorismus und ist heute u.a. Mitherausgeber der „Bibliothek des Widerstands“ (Laika-Verlag). Darin erscheint in Kürze auch ein Band über Rudi Dutschke mit zwei Film-Portraits über den 68er-Rebellen. Wir zeigen Ausschnitte aus den Filmen und diskutieren über 68, die Gewaltfrage und heutige Protest- und Widerstandsformen.

Fr. 25. Mär. 2011, 19:00 Uhr

Bei der Veranstaltung herrscht Rauchverbot. Es wird eine Vokü (kostengünstiges veganes Essen) angeboten.

Mi. 9. Mär.: Film(ausschnitte) + Diskussion: „Krawall in der Bergidylle – 1968 in der Schweiz“

[Icon: Rauchverbot]
[Icon: Volxküche]

Ende Mai 1968 rechnete kaum ein Bewohner der gutbürgerlichen Schweiz mit den ausufernden Folgen eines Jimi Hendrix-Konzertes. Doch in dem Land, in dem Ordnung, Pünktlichkeit und Sauberkeit die obersten Maximen darstellten, begannen aufrührerische Zeiten. Junge Menschen verweigerten sich, schlossen sich zusammen und kämpften gegen ein vom Elternhaus erzwungenes Weltbild.

In unserer Reihe Facetten des Widerstands richten wir den Blick auf eine bislang wenig beachtete Episode der 68er-Bewegung.

Mi. 9. Mär. 2011, Beginn 19:30 Uhr

Bei der Veranstaltung herrscht Rauchverbot. Es wird eine Vokü (kostengünstiges veganes Essen) angeboten.