Archiv für Dezember 2010

Programm Januar 2011

Di. 4. 1. offener Dienstag ab 19:30 Uhr
(Musik, Kicker, Billard, Infoladen, Bibliothek)
Do. 6. 1. Kurzfilmabend: Internationales Videofestival Bochum (ab 20:00 Uhr)
Di. 11. 1. offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Musik, Kicker, Billard, Infoladen, Bibliothek)
Mi. 12. 1.: Film(ausschnitte) + Diskussion: „Gegen den Muff von 1000 Jahren – der 2. Juni 1967“ (ab 19:30 Uhr, mit Vokü)
Do. 13. 1. Plenum (ab 20:00 Uhr)
Sa. 15. 1.: Punkertresen (ab 20:00 Uhr)
(Punk, Crust, Grindcore, und vieles mehr)
Di. 18. 1. offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Musik, Kicker, Billard, Infoladen, Bibliothek)
Mi. 19. 1.: Film: Micmacs – Uns gehört Paris!
Do. 20. 1. Plenum (ab 20:00 Uhr)
Di. 25. 1. offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Musik, Kicker, Billard, Infoladen, Bibliothek)
Mi. 26. 1.: Film(ausschnitte) + Diskussion: „Angela Davis und die amerikanischen Verhältnisse“ (ab 19:30 Uhr, mit Vokü)
Do. 27. 1. Plenum (ab 20:00 Uhr)
Mo. 31. 1. Vortrag: Piraten vor Somalia (ab 20:00 Uhr)

Mi. 19. Jan.: Film: Micmacs – Uns gehört Paris!

Das Leben des Videothekenangestellten Bazil wird durch Waffengewalt gleich zweimal tragisch bestimmt. Sein Vater stirbt beim Versuch, eine Landmine zu entschärfen, und bei einer Schießerei vor der Videothek wird Bazil als Unbeteiligter verletzt. Seitdem steckt eine Kugel in seinem Kopf. Durch dieses Unglück verliert er seine Wohnung und seine Arbeit. Nach einer Zeit der Obdachlosigkeit kommt Bazil bei einer Gruppe von Außenseitern unter, die in einer Höhle unter einem Müllberg lebt. Fast jeder dieser „Familienmitglieder“ hat eine Begabung: Petit Pierre baut aus Schrott kunstvolle und skurrile Maschinen, Calculette kann mit einem Blick die Welt vermessen, Fracasse ließ sich als menschliche Kanonenkugel in die Höhe schießen, Remington redet fast ausschließlich in Redensarten und La Môme Caoutchouc kann ihren Körper verbiegen.

Bei der Suche nach verwertbarem Sperrmüll entdeckt Bazil zufällig die Konzernzentralen der beiden Waffenproduzenten, deren Produkte sein Leben zu einer Tragödie gemacht haben. Er entwickelt einen Plan, wie er sich gemeinsam mit seinen Freunden an den Waffenfabrikanten rächen kann. Im Stile eines Heist-Movies spielen sie die beiden gegeneinander aus, bis der Waffenproduzent Marconi die Fabrik seines Konkurrenten Thibault de Fenouillet explodieren lässt. Bei der Suche nach belastenden Beweisen wird Bazil aber in der Wohnung von Marconi von beiden Waffenfabrikanten gekidnappt. Dem Team von Bazil gelingt es, Bazil zu befreien und wiederum Thibault de Fenouillet sowie Marconi zu entführen. Den beiden wird suggeriert, dass sie in die Sahara verschleppt wurden. Vermeintlich in Todesgefahr gestehen sie ihre Verbrechen, was auf Video aufgezeichnet und ins Netz gestellt wird. Bazil und die biegsame Dame werden ein Paar.

Text: CC-BY-SA Wikipedia

Mi. 19. Jan. 2011, 20:00 Uhr

2011: Veranstaltungsreihe: Facetten des Widerstands

Ab Januar 2011 startet im Trotz Allem mit Gegen den ‚Muff von 1000 Jahren’ – Der 2. Juni 1967“ die Veranstaltungsreihe Facetten des Widerstands. Ausgehend von der 1968er-Revolte und deren Vorgeschichte thematisieren wir mit Filmen, Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen weltweite soziale Kämpfe gegen Unterdrückung und für soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Alternativen. Dabei orientieren wir uns der Reihe „Bibliothek des Widerstands“, welche seit dem Frühjahr 2010 vom Hamburger Laika-Verlag herausgegeben wird.

Mi., 12. Januar: „Gegen den Muff von 1000 Jahren – der 2. Juni 1967“ – Film(ausschnitte) + Diskussion (mit Vokü)

[Icon: Rauchverbot]
[Icon: Volxküche]

Die so genannte 68er-Revolution in Deutschland richtete sich gegen die versteinerten Verhältnisse eines Landes, das immer noch weitgehend von der ‚Tätergeneration’ des dritten Reiches geprägt war. Einen wesentlichen Ausgangspunkt dieser ‚Revolte’ stellte der 2. Juni 1967 dar, der für eine neue Politisierung und Polarisierung der Gesellschaft sorgte. Zum Auftakt der Reihe „Facetten des Widerstands“ wird am 12. Januar 2011 daher die 68er-Revolte und ihre Entstehung thematisiert und diskutiert.

Mi. 12. Jan. 2011, 20:00 Uhr

Mi., 26. Januar: „Angela Davis und die amerikanischen Verhältnisse“ – Film(ausschnitte) und Diskussion (mit Vokü)

[Icon: Rauchverbot]
[Icon: Volxküche]

Nicht nur in Deutschland gärte es in den 60er Jahren. In den USA wehrte sich etwa die Black-Power-Bewegung gegen die Diskriminierung der Schwarzen. Die prominenteste Vertreterin dieser Bewegung war Angela Davis, die zeitweilig als eine der zehn „gefährlichsten Verbrecher“ der USA gesucht wurde. Am 26. Januar wollen wir uns mit ihr, der Black-Power-Bewegung und der damaligen Situation in den USA beschäftigen.

Mi. 26. Jan. 2011, 20:00 Uhr

Bei beiden Veranstaltungen herrscht Rauchverbot. Es soll eine Vokü (veganes Essen gegen Spende) angeboten werden.

Do. 6. Jan.: Kurzfilmabend: Internationales Videofestival Bochum

Das Internationale Videofestival Bochum zeigt eine Zusammenstellung aus Kurzfilmen der letzten beiden Jahre. Von klassischen, narrativen Kurzfilmen über Dokumentationen bis hin zu experimentellen Videoarbeiten ist alles vertreten, was unter 35 Minuten dauert und einen Vorgeschmack auf das Programm im nächsten Mai auf dem 21. Festival geben kann.

Do. 6. Jan. 2011, 20:00 Uhr